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Warum Ihre Website keine Anfragen bringt

Besucher kommen, Anfragen bleiben aus. Neun Ursachen, geordnet nach Wirkung — und was jeweils dagegen hilft.

Webstra · 7 Min. Lesezeit · 17.03.2026
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themaWeb & SEO
lesezeit7 Min.
stand17.03.2026
abschnitte5
faq3 Fragen
Website-Optimierung für mehr Anfragen
inhalt
  1. Zuerst messen
  2. Neun Ursachen
  3. Das Formular
  4. Vertrauen aufbauen
  5. Was Sie in einer Woche ändern können

Eine Website mit Besuchern, aber ohne Anfragen ist ein lösbares Problem — meist mit wenigen konkreten Änderungen. Der Reihe nach.

Zuerst messen

Ohne Zahlen ist jede Änderung geraten. Drei Werte reichen für den Anfang:

Für lokale Dienstleistungs-Websites liegt eine brauchbare Quote je nach Branche etwa zwischen einem und drei Prozent. Deutlich darunter deutet auf ein Problem hin, das sich beheben lässt.

Wichtig: Zählen Sie auch Telefonanrufe. Bei lokalen Dienstleistern kommt oft mehr als die Hälfte der Anfragen per Telefon — wer nur Formulareingänge misst, unterschätzt die Website systematisch.

Neun Ursachen, nach Wirkung geordnet

1. Es ist nicht klar, was Sie anbieten

Der häufigste Fehler. Die Startseite sagt «Wir sind Ihr Partner für digitale Lösungen» — daraus geht nicht hervor, was Sie machen. Innerhalb von fünf Sekunden muss ein Besucher wissen: Was bietet dieser Betrieb, für wen, und wo?

2. Keine sichtbare Handlungsaufforderung

Was soll der Besucher tun? Anrufen, Formular ausfüllen, Termin buchen? Eine klare Aufforderung, oben sichtbar und im Verlauf der Seite wiederholt. Drei verschiedene Aufforderungen nebeneinander wirken schlechter als eine.

3. Die Seite lädt zu langsam

Auf dem Handy im Mobilnetz. Testen Sie es selbst, nicht im Büro-WLAN. Über vier Sekunden verliert man einen erheblichen Teil der Besucher, bevor sie überhaupt etwas gesehen haben.

4. Keine Preisangaben

Viele KMU vermeiden Preise aus Angst, zu teuer zu wirken. Der Effekt ist umgekehrt: Ohne jede Angabe fragen Besucher gar nicht erst an. Eine Bandbreite mit Erklärung — «ab CHF X, je nach Umfang» — bringt mehr qualifizierte Anfragen und weniger unpassende.

5. Kein Grund, ausgerechnet Sie zu wählen

Wenn Ihre Website dasselbe sagt wie die von fünf Mitbewerbern, entscheidet der Zufall. Was ist bei Ihnen konkret anders? «Zahlung erst nach Abnahme», «Antwort innert vier Stunden», «wir kommen vorbei» — konkrete Zusagen wirken, allgemeine Qualitätsversprechen nicht.

6. Fehlender Vertrauensbeweis

Echte Referenzen mit Namen, Bewertungen, Fotos vom Team und vom Betrieb. Bestandsbilder aus Bilddatenbanken erkennt jeder und sie kosten Glaubwürdigkeit.

7. Das Formular ist zu lang

Jedes Feld kostet Abschlüsse. Vier bis fünf Felder sind das Maximum für eine Erstanfrage. Alles Weitere klären Sie im Gespräch.

8. Kontaktangaben sind versteckt

Telefonnummer und E-Mail gehören sichtbar in den Kopfbereich, nicht nur auf die Kontaktseite. Auf dem Handy als anklickbarer Verweis.

9. Die Seite spricht nur über Sie

«Wir sind seit zwanzig Jahren...» interessiert weniger als «Sie brauchen eine Lösung für X». Drehen Sie die Perspektive um: Was hat der Besucher davon?

Das Formular

Es lohnt sich, hier genauer hinzusehen, weil das Formular der letzte Schritt vor der Anfrage ist.

Vertrauen aufbauen

Bei Dienstleistungen entscheidet Vertrauen mehr als der Preis. Was wirkt:

Was Sie in einer Woche ändern können

  1. Klare Aussage oben auf der Startseite: Was, für wen, wo
  2. Telefonnummer sichtbar im Kopfbereich, anklickbar
  3. Formular auf vier Felder kürzen und Zustellung testen
  4. Preisbandbreite ergänzen, mindestens ein «ab CHF X»
  5. Bilder komprimieren — meist der grösste Geschwindigkeitsgewinn
  6. Drei echte Referenzen mit Namen ergänzen
  7. Messung einrichten, damit Sie die Wirkung sehen

Diese sieben Punkte kosten wenig und wirken erfahrungsgemäss stärker als eine gestalterische Überarbeitung. Wenn Sie eine kurze Einschätzung Ihrer Website möchten: Wir schauen sie uns an und nennen die drei wirksamsten Punkte — kostenlos und unverbindlich.

Auswertung von Website-Besucherzahlen

Häufige Fragen

Wie hoch sollte die Anfragequote einer KMU-Website sein?

Für lokale Dienstleistungs-Websites liegt eine brauchbare Quote je nach Branche etwa zwischen einem und drei Prozent der Besucher. Wichtig ist, Telefonanrufe mitzuzählen — bei lokalen Dienstleistern kommt oft mehr als die Hälfte der Anfragen per Telefon.

Sollte man Preise auf der Website nennen?

Ja, mindestens als Bandbreite mit Erklärung. Ohne jede Angabe fragen viele Besucher gar nicht erst an. Eine Angabe wie «ab CHF X, je nach Umfang» bringt mehr qualifizierte und weniger unpassende Anfragen.

Wie viele Felder darf ein Kontaktformular haben?

Vier bis fünf für eine Erstanfrage: Name, E-Mail oder Telefon, Anliegen. Jedes zusätzliche Feld kostet Abschlüsse. Alles Weitere klärt sich im Gespräch.

Ihr Projekt besprechen?

Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir nennen eine Bandbreite für Aufwand und Kosten — und sagen ab, wenn es sich nicht lohnt.

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